MILANO...

oder genieße "la dolce vita in Italia"!

22 June, 2006

Geschäftskultur in Italien....


...weicht in einigen Gesichtspunkten von so manchen deutschen Gepflogenheiten ab. Auf den Punkt gebracht geht es oft ungeordneter zu als bei uns.

Was allerdings neben dem wichtigsten Gut "Flexibilität" sonst noch zu beachten ist? Hier die "do's" im Umgang mit italienischen Kollegen:

1. Meetings: auch wenn man den Italienern manchmal nachsagt, Sie schieben viele Dinge auf die lange Bank und erledigen Dinge lieber morgen als heute, so arbeiten sie im Geschäftsalltag sehr zielbewusst und ausdauernd. Als extrovertierte und kreativer Geschäftspartner bekannt, wünschen sie in Diskussionen durchaus unterschiedliche Meinungen, diskutiert wird allerdings immer in einer freundlichen und kollegialen Art und Weise, auch wenn die Lautstärke zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig erscheint.

2. Körpersprache: obwohl die Italiener für ihr "parlare" bekannt sind, ist die Körpersprache vielleicht sogar noch ein wenig wichtiger. Zur Anwendung kommt sie entweder um Gesagtes zu betonen oder um Meinungen, die nicht ausgesprochen wurden, zum Ausdruck zu bringen. Wichtig also, beim Erlernen der italienischen Sprache immer auch auf die Gestik achten.

3. Sozialkompetenz: wie auch im privaten Leben, in dem die Familie den Dreh- und Angelpunkt bildet, spiegelt sich auch im Geschäftsalltag die herzliche und hilfsbereite Umgangsform der Italiener wider. So wird auch sehr viel Wert auf Teamarbeit und Gemeinschaftssinn gelegt.

4. Kleidung: für Ihre Mode waren die Italiener schon immer bekannt. Dass sie wirklich Geschmack haben, beweisen sie auch in der Arbeit. Immer elegant gekleidet - ein "must have" für den Mann sind so z.B. braune bzw. beige Schuhe mit schwarzem oder dunklerblauem Anzug. Die Sonnenbrille darf natürlich nicht fehlen!

5. Essen: bei einem italienischen Mittagessen z.B. mit Kunden darf der Wein nicht fehlen: aber bloß nicht zuviel davon, um 'nen klaren Kopf zu behalten. Beim Abendessen dürfen es dann alerdings schon ein paar Flaschen mehr sein. Dass sie feiern können, haben die Italiener hier in Mailand nicht erst einmal bewiesen.

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